post img

โ€œ๐—ช๐—ถ๐—ฒ ๐—ฏ๐—ฒ๐—ถ๐—บ ๐— ๐—ผ๐˜‚๐—ป๐˜๐—ฎ๐—ถ๐—ป๐—ฏ๐—ถ๐—ธ๐—ถ๐—ป๐—ด ๐—ด๐—ฒ๐—ต๐˜ ๐—ฒ๐˜€ ๐—ฑ๐—ผ๐—ฐ๐—ต ๐—ฎ๐˜‚๐—ฐ๐—ต ๐—ฏ๐—ฒ๐—ถ ๐—ฑ๐—ถ๐—ฟ ๐—ถ๐—บ ๐—–๐—ผ๐—ฎ๐—ฐ๐—ต๐—ถ๐—ป๐—ด ๐˜‚๐—บ ๐—ฒ๐—ถ๐—ป๐—ฒ ๐—˜๐—ฟ๐˜„๐—ฒ๐—ถ๐˜๐—ฒ๐—ฟ๐˜‚๐—ป๐—ด ๐—ฑ๐—ฒ๐—ฟ ๐—ฝ๐—ฒ๐—ฟ๐˜€รถ๐—ป๐—น๐—ถ๐—ฐ๐—ต๐—ฒ๐—ป ๐—š๐—ฟ๐—ฒ๐—ป๐˜‡๐—ฒ๐—ป ๐˜‚๐—ป๐—ฑ ๐—™รค๐—ต๐—ถ๐—ด๐—ธ๐—ฒ๐—ถ๐˜๐—ฒ๐—ป, ๐—ผ๐—ฑ๐—ฒ๐—ฟ?โ€

Jein. Das kann manchmal der Fall sein. Aber grundsรคtzlich geht es nicht darum, โ€œmehr zu kรถnnenโ€, sondern um die innere Freiheit, flexibel und angemessen auf das reagieren zu kรถnnen, was das Leben so fรผr einen bereit hรคlt.

Ich habe versucht die Frage ebenfalls in einer Mountainbike Analogie zu beantworten:

Es geht nicht darum, immer noch schwierigere Trail Stellen zu meistern. Es geht darum, innerlich frei entscheiden zu kรถnnen, ob ich eine schwierige Stelle fahren mรถchte, oder ob ich lieber absteige.

Oft ist es aber so, dass Mensch gewohnheitsmรครŸig immer absteigen, egal wie herausfordernd die Stelle tatsรคchlich ist. Das kann unterschiedliche Ursachen haben (z.B. Wunsch nach Kontrolle) und wird auch nur dann zum Problem, wenn ich nicht immer absteigen will und meine Tour so vielleicht doppelt so lange wird.

Andere Menschen steigen fast nie ab, auch wenn die Stelle ihr fahrtechnisches Kรถnnen bei weitem รผbersteigt. Auch das kann unterschiedliche Ursachen haben (z.B. keinen Kontakt zur eigenen Angst) und fรผhrt sicherlich zu einem schnell steigenden Erfahrungswissen, aber vielleicht auch zu verheerenden Knochenbrรผchen.

Wenn ich innerlich frei und bin, dann kann ich abhรคngig von der Stelle und anderen Einflรผssen (Wetter, Tagesform, Material etc.) entscheiden, ob ich fahre oder nicht. Das kann bedeuten am Samstag trotz Angst zu fahren und am Sonntag ohne Angst abzusteigen.